eine Betreuerin, die sich zu einem im Rollstuhl sitzenden jungen Mädchen beugt

Kindergarten- & Schulassistenz/I-Helfer

Ihre Ansprechpartnerinnen

Kindergarten- & Schul-Assistenz/I-Helfer Region Trier :

Gaby Mutmann-Klassen

Club Aktiv Zentrale Geschäftsstelle

Schützenstraße 20 | 54295 Trier

Tel.: 06 51/9 78 59-148

E-Mail: mutmann-klassen@clubaktiv.de

Kindergarten- & Schul-Assistenz/I-Helfer Region Kaiserslautern :

Katharina Vogel

Richard-Wagner-Str. 3 | 67659 Kaiserslautern

Tel.: 06 31/31 04 70-17

E-Mail: katharina.vogel@clubaktiv.de

An der Seite Ihres Kindes im Kindergarten und in der Schule

Die Integrations-Helfer vom Club Aktiv e.V. als Assistenz für Kinder mit Beeinträchtigungen

I-Helfer – was ist das denn?

Chancengerechtigkeit in der Bildung – das ist eine wesentliche Grundlage, damit Kinder gut aufwachsen können. Aber leider ist es immer noch keine Selbstverständlichkeit. Hat Ihr Kind – z.B. durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung – Beeinträchtigungen, dann ist es in vielen Fällen noch schwieriger, dieses Recht umzusetzen.

Kinder mit Handicaps benötigen häufig eine passende Begleitung, um am gemeinsamen Kindergarten- bzw. Schulalltag möglichst gut teilhaben zu können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Eltern eine solche Unterstützung für Ihr Kind beantragen können, wenn der Bedarf dafür festgestellt wird. So genannte Integrations-Helfer (kurz: I-Helfer) begleiten Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer behinderungsbedingten Beeinträchtigung im Kindergarten- oder Schulalltag auf eine persönliche Assistenz zurückgreifen müssen.

Beim Club Aktiv in Trier bieten wir I-Helfer in der Region Trier aktuell für Stadt Trier, Landkreis Trier-Saarburg, Stadt Wittlich, Stadt Bernkastel und Landkreis Bernkastel-Wittlich. Vom Club Aktiv in Kaiserslautern sind unsere I-Helfer für Regel- und Fördereinrichtungen derzeit in der Stadt und im Landkreis Kaiserslautern sowie in der Stadt Landstuhl für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Einsatz. 

ein lachendes Kind beim Spaziergang

Unterstützung, so wie sie gebraucht wird

I-Hilfen sind individuelle Hilfen. Sie richten sich nach dem, was ein Kind je nach Behinderung und persönlicher Situation an Assistenz braucht. Welche Unterstützung das im Einzelfall umfasst, wird zuvor ausführlich besprochen und die erforderlichen Hilfen werden in einem individuellen Förder-/Teilhabeplan festgelegt. Weil sich der Hilfebedarf gerade bei jungen Menschen schnell verändern kann, findet regelmäßig der Austausch mit den Eltern, den zuständigen Erzieher/-innen bzw. den Lehrkräften und weiteren Beteiligten (auch mit dem zuständigen Amt) statt.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einige Beispiele nennen. Für Ihr Kind können auch andere Leistungen dazu gehören, je nachdem was für seine bestmögliche Teilhabe am Kindergarten- bzw. Schulalltag wichtig ist. Die Assistenz durch unsere I-Helfer kann u.a. folgende Bereiche umfassen:

eine Betreuer beugt sich zu einem Schützling
  • Mobilität (z.B. Begleitung innerhalb von Kindergarten oder Schule, Raumwechsel, u.U. auch Begleitung bei Ausflügen, Klassenfahrten und Praktika);
  • Unterstützung im Tagesablauf in Kindergarten oder Schule (insbesondere Hilfe und Anleitung bei der Körperpflege, Toilettengänge, in Pausenzeiten, beim Umgang mit Unterrichtsmaterial, bei der Orientierung im Schulgebäude);
  • Unterstützung im Unterricht (hierzu gehören z.B. Strukturierungshilfen, Förderung der Konzentrationsfähigkeit, Impulsgebung und Aufmerksamkeitslenkung, Beachtung des individuellen Lerntempos mit Ruhepausen);
  • pädagogische Hilfen zur Erweiterung der Schulkompetenz (z.B. Ansprache, Ermunterung, Wiederholung und Verdeutlichung von Aufgaben und Lerninhalten, etc.)
  • Unterstützung bei der Kommunikation und im sozialen Bereich: (z.B. Hilfen und Anleitung im sozialen Umgang in der Gruppe sowie mit Lehrkräften, Unterstützung in schwierigen Situationen und bei Konflikten, Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstständigkeit);
  • Unterstützung durch Gespräche mit Eltern, weiteren Bezugspersonen und Lehrkräften sowie Teilnahme an Teambesprechungen;
  • Teilnahme an Förder-/Teilhabeplan-Gesprächen.
ein Mädchen mit Down-Syndrom beim Lesen

Wie kommt man zur I-Hilfe im Kindergarten?

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden, wenn entsprechender Bedarf festgestellt wird. Vor dem Kindergarten- oder Kindertages­stättenbesuch ist von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten nach dem derzeitigen Vorgehen beim zuständigen Sozialhilfeträger oder Jugendhilfeträger rechtzeitig ein Antrag zu stellen (nach Neuregelung 2018 in Rheinland-Pfalz in Zukunft alles über Jugendhilfeträger).

In der Regel wird eine Stellungnahme der Frühförderung verlangt. Auch sollten vorab unbedingt entsprechende Bestätigungen des Kindergartens und ärztliche Atteste zur Vorlage eingeholt werden, um die Erforderlichkeit einer Begleitung durch I-Helfer beim zuständigen Amt begründen zu können. Nach der Prüfung mit positivem Bescheid werden die Kosten für die I-Hilfen vom zuständigen Amt übernommen. Die I-Hilfen sind einkommens- und vermögensunabhängig.

Im Förderplan wird der konkrete Hilfebedarf festgelegt. Die Eltern sind an der Teilhabeplanung zu beteiligen.

ein Familienfoto zwischen Mutter und Kind

Wie kommt man zur I-Hilfe in der Schule?

I-Hilfen sind sowohl beim Besuch einer Regelschule als auch in besonderen Fällen beim Besuch von Förderschulen möglich.

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden, wenn entsprechender Bedarf festgestellt wird. Im Antrags­schreiben ist der konkrete Hilfebedarf gegenüber dem zuständigen Amt möglichst genau darzulegen. Auch sollten vorab unbedingt entsprechende Bestätigungen der Schule und ärztliche Atteste zur Vorlage eingeholt werden, um die Erforderlichkeit einer Assistenz durch I-Helfer begründen zu können. Nach einem rechtzeitig vor dem Schulbesuch gestellten Antrag beim zuständigen Sozialhilfeträger oder Jugendhilfeträger (nach Neuregelung 2018 in Rheinland-Pfalz in Zukunft alles über Jugendhilfeträger) werden die Kosten für die I-Hilfen bei positiver Prüfung vom zuständigen Amt übernommen. Die I-Hilfen sind einkommens- und vermögensunabhängig.

Im Förderplan wird der konkrete Hilfebedarf festgelegt. Die Eltern sind an der Teilhabeplanung zu beteiligen.

ein im Rollstuhl sitzender Junge in der Bibliothek

Können wir Ihnen weiterhelfen?

Wenn Sie eine Kindergarten- oder Schul-Assistenz durch I-Helfer für Ihr Kind suchen, geben wir Ihnen gerne mehr Informationen. U.a. zu Fragen der Antragstellung und Finanzierung, zu unserem I-Helfer-Team, zur Organisation unserer Einsätze, zu den Einrichtungen, bei denen wir schon mit unserer Kindergarten- oder Schul-Assistenz aktiv sind.

Beim Club Aktiv haben wir als Selbsthilfeverein und Assistenzanbieter seit rund 20 Jahren Erfahrung mit Kindergarten- und Schul-Assistenz für Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Scheuen Sie sich nicht, uns Ihre Fragen zu stellen. Wir beraten Sie gerne persönlich, denn für Sie und Ihr Kind es das eine sehr wichtige Entscheidung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns – dann sehen wir gemeinsam weiter.

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